Debütroman Arbeitstitel · in Arbeit

Zwischen
den Wänden

Arbeitstitel, du entscheidest mit ↓

Bei einem morgendlichen Stundengebet bemerkt ein Mönch eine Unstimmigkeit, für die er kein Wort findet. Später spricht er von Rissen, durch die etwas durchscheint. Anderswo, einige Jahrhunderte weiter, sitzt ein Ermittler vor einem Fall, dessen Indizien sich nicht ausrechnen lassen: Sie passen in eine Zukunft, die noch nicht stattgefunden hat. Und nochmal Generationen später öffnet eine Frau die Tür zu ihrem Arbeitszimmer und steht in einer Möglichkeit, die sie sich vor zehn Jahren einmal ausgemalt und dann vergessen hat. Wie genau die drei zusammenhängen, klärt sich erst gegen Ende. Vielleicht nicht einmal dann.

Vorsprung vor Amazon
42 Tage
Frühleser bislang
126
Nummerierte Auflage
250 Ex.
Buchcover
Hardcover · 500 Ex.
G. Kantr · Roman
Der Deal

Sechs Wochen vor allen anderen lesen.

Die Frühleser-Liste ist auf etwa 500 Plätze begrenzt. Wer dabei ist, bekommt vier Dinge dazu:

  • 01

    42 Tage Vorsprung

    Dein Exemplar liegt 42 Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart in deinem Briefkasten. Die Zahl ist eine Anspielung. Wer sie kennt, sympathisiert vermutlich ohnehin mit dem Buch.*

  • 02

    Nummeriertes Hardcover

    500 Exemplare als hochwertiges Hardcover, handnummeriert. Welche Nummer du bekommst, entscheidet sich erst bei der verbindlichen Vorbestellung: Die Nummer 1 wird unter allen verbindlichen Bestellern verlost, die übrigen Nummern in Reihenfolge der Bestellung vergeben. Jeder hat damit die echte Chance auf das allererste gedruckte Exemplar.

  • 03

    Handsigniert

    Jedes Exemplar trägt die Signatur „Gregor Kantr". Ein Klarname steht dort nicht, das ist Teil der Verabredung mit dem Autor.

  • 04

    Frühe Mitsprache

    Frühleser bekommen die Fragmente vorab und werden zwischendurch gefragt, was funktioniert und was nicht. Einzelne Rückmeldungen sind tatsächlich in den fertigen Text eingeflossen.

* Hinweis für Spätgeborene: 42 ist die Antwort, die ein gewisser Tiefdenkrechner nach 7,5 Millionen Jahren ausgespuckt hat.

Leseprobe · häppchenweise

Drei Fragmente. Das erste liegt offen.

Die drei Erzählstränge geben nach und nach Material frei. Fragment I ist gerade lesbar, die anderen folgen, sobald die Liste voller wird oder ich Lust habe, das nächste freizuschalten.

Realität I — Das Kloster offen

Die Wand, die keine war

Bruder Anselm hatte die Wand seiner Zelle zweiundvierzig Jahre lang jeden Morgen betrachtet und sie für eine Wand gehalten. Das war, wie sich an einem Dienstag herausstellte, ein Irrtum der gemütlichen Sorte.

Denn an jenem Dienstag war die Wand nicht da. An ihrer Stelle: eine Stadt, die es im Jahr des Herrn 1147 noch nicht geben durfte.

Vollständiges Fragment · 4 Min. Lesezeit
Realität II — Die Stadt verschlüsselt

Eine Frau, ein Fernsehturm, kein Plan

Marit zählte die Fenster gegenüber, weil das Zählen sie davon abhielt, über die Wand nachzudenken, die seit gestern in ihrem Wohnzimmer stand und nach Weihrauch roch — nach Weihrauch und nach etwas, das sie nicht.

Der Fernsehturm blinkte. Er blinkte, als wüsste er etwas, und das war, ehrlich gesagt, die unangenehmste.

Öffnet bei 350 Frühlesern
Realität III — Die Kapsel verschlüsselt

Der Mönch im falschen Jahrhundert

Der Aufzug hatte 1.084 Stockwerke und keine Tür, die nach draußen führte, weil es ein Draußen im strengen Sinne nicht mehr gab. Bruder Anselm — derselbe, ja — drückte den Knopf für ganz unten und hoffte.

Die Steuerung antwortete höflich, dass „unten" eine veraltete Kategorie sei, und bot stattdessen.

Öffnet 14 Tage vor Release
Mitbestimmen · Titel-Akte

Wie soll das Buch eigentlich heißen?

Selbst der Autor ist sich nicht sicher — und ein Ingenieur, der sich nicht sicher ist, fragt bekanntlich Messwerte. Du bist der Messwert. Zwei Arbeitstitel stehen zur Wahl. Eine Stimme pro Realität.

Eine Stimme · jederzeit änderbar
Bislang abgestimmt: 260 Frühleser
Autorenfoto
Aufnahme bewusst unkenntlich
Der Autor — Personalakte
„Vierzig Jahre Schaltpläne. Jedes Bauteil hatte seinen Platz und sein Datenblatt. Beim Schreiben funktioniert das ausdrücklich nicht."

Gregor Kantr ist ein Pseudonym, und das soll auch so bleiben. Was verraten werden darf: Ingenieur, Elektrotechnik, Jahrgang irgendwo in der frühen Hälfte des letzten Jahrhunderts seiner eigenen Zeitrechnung. Ein Mann, der gelernt hat, dass zwischen zwei Punkten immer Spannung liegt — und der irgendwann beschloss, das auch mal wörtlich zu nehmen.

Liest breit gestreut, von Liebesroman bis zur harten Science-Fiction, und mag besonders die Stellen, an denen ein Genre sich selbst nicht ganz ernst nimmt.

Klarname
██████ ████████klassifiziert
Beruf
Ingenieur · Elektrotechnik
Jahrgang
19██geschätzt
Liest
Romane, SF, gelegentlich Sachbücher zu Physik
Schreibt
Absurde SF · Philosophie · Sarkasmus
T–minus 42 Tage

500 Exemplare. Nicht mehr.
Dann läuft die Liste zu.

Eintragen kostet eine Mailadresse. Verbindlich ist nur, dass du im Briefkasten dann tatsächlich ein Buch hast.